Softlaser und Softlasertherapie

Die Softlaser-Technologie

Softlaser sind auch unter dem Namen Low-Level-Laser (LLL) bekannt. Diese arbeiten im Gegensatz zu den Hardlasern mit geringeren Leistungen im Bereich zwischen 5 und 100 mW und sind deshalb für den Patienten ungefährlich.

Bei der externen Lasertherapie werden bis zu 12 Softlaser simultan verwendet. Dadurch können hohe Energiedosen appliziert werden, welche eine auf diesem Gebiet einmalige Effizienz nach sich ziehen. Im Bereich der Laserakupunktur eröffnet sich zudem die Möglichkeit, eine klassische Akupunktur mit bis zu 12 Punkten durchzuführen- und dabei zusätzlich die heilenden Effekte des Laserlichts zu nutzen.

Durch die gleichzeitige Kombination von roten, infraroten, grünen und blauen Lasern können unterschiedliche Eindringtiefen erreicht werden, während darüber hinaus die verschiedenen Laser ihre individuellen Effekte im Gewebe erzielen.

Anders als bei gewöhnlichem Laserlicht ist bei der Lasernadel (Laserneedle) der austretende Strahl nadelartig konfiguriert und dringt mit seinen hochenergetischen Lichtteilchen wie eine Nadel in das Gewebe ein und kann in der Tiefe geschädigtes Gewebe bestrahlen und Akupunkturpunkte stimulieren.

Durch die hohe Energiedichte und längere Behandlungszeiten lässt sich eine nachweisbare Reizung mit hervorragenden Behandlungserfolgen erzielen.

Die sogenannte interstitielle und intraartikuläre Lasertherapie ermöglicht es zudem, mit Hilfe einer speziellen Kathetertechnologie direkt innerhalb des Gewebes (z.B. Wirbelsäule, Knie- oder Schultergelenk) zu bestrahlen, so dass die Energie direkt im Symptomareal wirksam werden kann. Neben einer deutlichen Verbesserung der Schmerzintensität bei chronisch therapieresistenten Beschwerden führt diese neue Therapieoption zu einer nachhaltigen Regeneration des erkrankten Bereichs. Bei der intravenösen Lasertherapie wird das Laserlicht dagegen direkt in das fließende Blut gegeben. Untersuchungen zeigen, dass die Laserbestrahlung der verschiedenen Blutzellen vielfältige positive Effekte auslöst, was unter anderem in einer deutlichen Verbesserung der Leistungsfähigkeit, einer Stärkung des Immunsystems sowie einer nachweislichen Senkung von erhöhten Laborwerten (Diabetes, Lebererkrankungen usw.) resultiert.

Vorteile der Softlasertherapie

  • keine Nebenwirkungen
  • keine Infektionsgefahr
  • gute Eignung für schmerzempfindliche Patienten und Kinder
  • ausgezeichnete und nachgewiesene klinische Wirkungen
  • positive laserspezifische Eigenwirkungen und Zusatzeffekte
  • bis zu 12 Behandlungspunkte
  • Kombination verschiedener Laser (unterschiedliche Eindringtiefen und Effekte)
  • bessere und schnelle medizinische Wirksamkeit, damit breiteres Anwendungsspektrum
  • permanente klinische und technische Weiterentwicklung der Systeme und Therapien
  • oftmals gleichzeitige Reduzierung der Medikamentenkonsums