Der Grünlaser
Blutbestrahlung mittels Grünlasertherapie
Von Weber wurde Anfang 2005 erstmals ein grüner Laser zur intravasalen Blutbehandlung eingesetzt. Grundidee war es, die Energieaufnahme in das Blut zu steigern durch Absorption des grünen Laserlichtes als Komplementärfarbe zu roten Licht an die Erythrozyten. Schaltet man einen Rotlichtlaser bei intravasaler Lage des Katheters ein, so leuchtet spontan ein roter Fleck durch die Haut hindurch, da das rote Hämoglobin der Erythrozyten das rote Laserlicht reflektiert.
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Schaltet man jedoch einen grünen Laser mit der Wellenlänge 536 nm ein, so erscheint praktisch kein sichtbarer Grünfleck auf der Haut, das Laserlicht dieser Wellenlänge praktisch vollständig vom Hämoglobin absorbiert wird.
Eine Gruppe von je 20 Leberpatienten und 20 Fettstoffwechselpatienten wurden mit reiner Grünlasertherapie behandelt und es zeigte sich, dass der grüne Laser offensichtlich noch etwas effektiver war als der rote.
Eine noch verbesserte Wirkung zeigte sich bei eine anschließend durchgeführten Rot-Grün-Lasertherapie (20 min rot und 20 min grün), so dass jetzt vom Autor dieses therapeutische Prinzip als optimal erachtet wird.
Vergleich von Rotlaserbestrahlung (632,8 nm) und Grünlaserbestrahlung (532 nm) in der Rheologie des Blutes
Beide Wellenlängen verändern die Erythrozytensedimentationsrate, die Blutviskosität, die Erythrozytenverformbarkeit und die Mobilität in der Elektrophorese. Grünlaserbestrahlung zeigte eine deutliche Überlegenheit auf die rheologischen Eigenschaften des Blutes, bedingt durch das Absorptionsspektrum von Hämoglobin.






